Cleaner Internet
Samstag, 24. April 2010I just can't hold myself, this is to share!
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Logistik und Politik
Montag, 22. Juni 2009Ein weiterer Grund zur politischen Frustration erreichte mich vorgestern. Der Gang zum Briefkasten bescherte mir die Briefwahlunterlagen zur Europawahl... fast zwei Wochen nach der Wahl und insegamt etwa sechs Wochen zu spät aber doch schön das Zeug hier zu haben.
So habe ich nun wieder einen schönen langen Notizzettel oder einfach ein Andenken an Deutschland. Für Kommentare mit Ideen was ich damit anstellen sollte bin ich dankbar.
Mehr Durchleuchtung bitte
Freitag, 19. Juni 2009Ein weiterer datenschutzrechtlicher Leckerbissen den ich gerade entdeckt habe, würde mich fast vermuten lassen, dass die Abstimmung nicht nur rein zufällig in die Nähe der Berichterstattung zum "Zugangserschwerungsgesetzes" gelegt wurde. Aber ein Schelm ist wer böses denkt!
Quelle: Spiegel Online - Bundestag verabschiedet BSI-Gesetz - 19.06.2009
Nach diesem Artikel ist von nun an das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ermächtigt die digitale Kommunikation zwischen Bürgern und deutschen Behörden zu überwachen. Die üblichen Floskeln wie "Anonyme Speicherung" fehlen natürlich nicht. Ich weiss nun nicht warum, allerdings fühle ich mich dabei nicht allzu wohl.
Ich weiss nicht wie es euch geht, dass man nun automatisch mit zwei Bundesbehörden kommuniziert und gleichzeitig zur Bekämpfung von terroristischen Hackerattacken gegen die Bundesrepublik abgespeichert wird. Weitere Informationen zur neuesten IT-Sicherheits-Massnahme hat auch heise.de veröffentlicht.
Und immer dran denken.... "Wer im Glashaus lebt, sollte lieber im Keller ficken!"
Zensiert
Donnerstag, 18. Juni 2009Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht!
Mal zum Thema Zensur
Donnerstag, 18. Juni 2009Trotz völliger inaktivität bin ich doch noch im Internet unterwegs. Und als gäbe es nicht genug Probleme hier in Argentinien hänge ich doch sehr an den Deutschen Nachrichten. Was mir in den letzten Wochen natürlich nicht entgangen ist, ist die tolle Idee unserer lieben Zensursula mit ihrer technisch ach so ausgefeilten Online-Verbrechens-Verschleierung.
Bei dem Thema ist mir regelmässig der Hut hoch gegangen und ich war regelrecht Sprachlos. Nun wollte ich doch wenigstens auf meinem eigenen Blog meine Sympathie zur Gegenkampagne ausdrücken. Meine Meinung kann sich der eine oder andere sicher vorstellen. Natürlich gegen jede Art von Kindesmissbrauch, allerdings sehe ich tatsächlich diese Kinder ein zweites mal missbraucht, nur um der Verantwortung der Stafverfolgung aus dem Weg zu gehen und darüber hinaus eine weitere, das Grundgesetz verletzende, Hürde in Deutschland zu etablieren.
Ich finde nicht, dass sie damit zu weit gehen, sie sind schon längst viel zu weit gegangen. Die Freiheiten, die eine Demokratie im allgemeinen und unser Grundgesetz im speziellen nun eigentlich bedeuten, wurden und werden mehr und mehr eingeschränkt. Ob es nun geschieht, im Namen der ständigen Terrorangst, der Genugtuung des "Grossen Bruders" oder scheinheiliger Verbrechensbekämpfung, ist egal. Sie beschneiden die Demokratie und die Freiheit der in ihr lebenden Menschen.
Ihr kennt den Trick mit dem Frosch im kochenden Wasser? Nun, wir sitzen schon eine ganze weile drin, es wird heisser und heisser, bald wird der Salzstreuer rausgeholt und sie decken den Tisch. Wir sitzen dann noch immer im Topf und schauen treudoof über den Rand.
Ich wollte eigentlich nur einen anderen Blogeintrag von Torben Friedrich, Mitglied der SPD, vorstellen. Beim lesen der Nachrichten fiel mir sein Offener Brief an die SPD-Bundestagsfraktion auf. Er fasst das Thema sehr gut zusammen und bringt es auf den Punkt. Darüber hinaus zieht er persönliche Konsequenzen daraus, bzw. aus der noch ausstehenden Entscheidung des Bundestags und seiner Fraktion.
Geschrieben von Torben Friedrich auf blogsprache.de
Liebe Genossinnen und Genossen,
mein Name ist Torben Friedrich, ich bin 22 Jahre alt und seit fast vier Jahren Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.
Vier Jahre, die für einen 22-jährigen bedeuten, daß er bereits als Jugendlicher politisch aktiv war und mit 18 auch politische Verantwortung übernehmen wollte.
Ich war seit jeher der festen Überzeugung, daß in einer gerechten und demokratischen Gesellschaft die Werte Solidarität, Gleichheit und Freiheit unerläßliche Bestandteile sind, die nie ihre Gültigkeit in einer Gemeinschaft verlieren können, die auf Vernunft und Gemeinwohl aufgebaut ist.
Mir war auch stets bewußt, daß diese Werte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern daß in einer sich stetig weiterentwickelnden Gesellschaft um sie ständig gekämpft werden muß.
Meine Überzeugung war es, daß die SPD diesen Kampf am energischsten führt und ich wollte sie in ihrem Bestreben tatkräftig unterstützen.
Heute, am 17.06.2009, wird mir bewußt, daß ich mich möglicherweise getäuscht habe.
Ich vertrete eine Generation, die vollständig mit digitalen Medien aufgewachsen ist, mehr noch, eine Generation, die den Wechsel von analogen zu digitalen Medien nicht bewußt erlebt hat.
Das bedeutet, daß ich bereits seit der Grundschulzeit mit Eltern, Lehrern und Freunden auf digitalem Wege kommuniziert habe, entsprechende Lehrpläne waren bereits um Jahre veraltet.Mit meinem Eintritt in der SPD war mir bewußt, daß bereits unter rot-grüner Regierung eine Politik betrieben wurde, die nicht den Ansprüchen einer digitalen Gesellschaft genügte. Dies wollte ich ändern.
In den vergangenen vier Jahren der großen Koalition konnte ich jedoch noch weniger Hinwendung zu unserer Generation und ihrer speziellen Belange feststellen, weder in der SPD, noch in anderen etablierten Parteien.
Dennoch habe ich mich seit Beginn des Jahres in besonderem Maße politisch engagiert und stellte mich sogar für die Bundestagswahl auf der Landesliste Niedersachsen als Kandidat zur Verfügung.
Ich sah seit Jahresbeginn, wie die große Koalition die gesamte Lebensweise meiner Generation in Frage stellte und massiv bekämpfte. Für meine Generation völlig selbstverständliche Freizeitaktivitäten, von einzelnen Computerspielgenres bis hin zu sportlicher Betätigung wie Paintball sollten verboten werden. Mitglieder von Schützenvereinen hingegen, die zu Hause mit Kriegswaffen hantieren, blieben unbehelligt und durch die große Koalition protegiert.
Dies sind jedoch geradezu vernachlässigbare Auswirkungen eines seit langem bestehenden Generationenkonfliktes, der seit jeher die Probleme gesellschaftlichen Wandels widerspiegelt.
Was am morgigen Donnerstag von der großen Koalition und somit auch von meiner Partei beschlossen werden soll, hat nichts mehr mit einem erklärbaren Unverständnis zwischen zwei unter verschiedenen Verhältnissen aufgewachsenen Generationen zu tun, sondern verletzt das Rechtsempfinden von vielen Bürgern jeglichen Alters.
Morgen wird der Bundestag einen Gesetzesentwurf zur Abstimmung bringen, der zwar zur Bekämpfung eines brisanten Problems - Kinderpornographie im Internet - dienen soll, dabei jedoch jegliche Grundsätze der rechtsstaatlichen Verhältnismäßigkeit verletzt.
Das Gesetz sieht vor, Kinderpornographie im Internet nicht zu entfernen, sondern nur zu verdecken, um es Konsumenten dieses menschenverachtenden Materials zu erschweren, dieses zu betrachten. Dieses Gesetz verlangt perfiderweise, das zu tun, was den Mißbrauch der Kinder zum zweiten Male noch schrecklicher macht: Wegzusehen.
Wegsehen bedeutet in unserer Gesellschaft nichts anderes, als das Geschehene zu tolerieren. Ich jedoch als 22jähriger Bundesbürger sehe bei jeder gesperrten Seite, die mit einem Stoppschild verdeckt wird, das Versagen unseres Rechtsstaates, da er nicht in der Lage war, dieses Verbrechen effektiv zu bekämpfen, sondern auf ein Mittel zur Zensur zurückgreifen mußte.
Dies birgt die größte Gefahr im morgen zu verabschiedenden Gesetz: Die Erklärung unseres Staates, gegen Rechtsverletzungen machtlos zu sein.
Wo wird die Grenze gezogen?
Noch endet die Sperre bei Kinderpornographie. Ein abscheuliches Verbrechen. Doch wann wird der Staat auch vor weniger schweren Rechtsverletzungen kapitulieren und keinen anderen Weg sehen, als lediglich die Darstellung wenig wirksam zu erschweren?
Hier wird eine Infrastruktur geschaffen, die zukünftigen Regierungen ermöglicht, Zensur zu betreiben.
Welche Inhalte werden dann möglicherweise als unerwünscht betrachtet werden? Tierquälerei? Gewalt? Volksverhetzung? Extremismus? Politische Opposition? Kritik?
Wo wird die Grenze gezogen?
Die Grenze muß meines Erachtens hier und heute gezogen werden, ohne ein solches Gesetz.
Wir dürfen den Kampf gegen solch schwerwiegende Verbrechen wie den Mißbrauch von Kindern nicht aufgeben. Wir müssen effektiv gegen Hersteller solchen Materials vorgehen, nicht gegen das Medium, auf dem es verbreitet wird. Mißbrauch geschieht in der Nachbarschaft, nicht im Internet.
Wenn die SPD als Teil der großen Koalition sich durch Zustimmung zu diesem Gesetzesentwurf eingesteht, daß eine effektive Bekämpfung durch unsere gegebenen gesetzlichen Möglichkeiten nicht erreicht werden kann, sehe ich keine andere Möglichkeit, als meine politische Aktivität anderweitig zu konzentrieren.
Wenn Zensur auf dem Rücken mißbrauchter Kinder durchgesetzt werden soll, wenn das Medium, das meinen Lebensalltag bestimmt und mitbestimmen wird, staatlicher Willkür ausgesetzt wird, wenn die SPD sich von meiner und von zukünftigen Generationen vollständig verabschiedet, bin ich nicht länger bereit, in dieser Partei mitzuwirken.
Die Werte der Sozialdemokratie trage ich weiterhin mit mir und werde diese auch zukünftig vertreten.
Wenn jedoch am morgigen Tage die SPD dieses Gesetz ermöglicht, werde ich der SPD den Rücken kehren.
Tritt das Gesetz in Kraft, trete ich aus der SPD aus und verabschiede mich von einer meiner Generation fremden Partei.
Hochachtungsvoll
Torben Friedrich
Du bist Terrorist
Dienstag, 26. Mai 2009Die Rückkehr der Weltraumschweine
Dienstag, 28. April 2009Leicht amüsiert verfolge ich die Nachrichten zum Thema Schweinepest im Internet, Deutsche Nachrichten wohlbemerkt. Irgendwie fühle ich mich dabei an die guten alten Zeiten von H4N1 / H5N1 / H5 drei-viertel N1,... erinnert. War die Berichterstattung nicht herrlich? Von BBC über ARD, SAT1 und Springer, sie hatten alle genug Sondermaterial angesammelt um ganze Sendetage mit Warnungen, Dokumentationen und Pandemie-Weltuntergangstheorien vollzustopfen.
Deutschland 08/09
Mittwoch, 11. Februar 2009Nachdem ich mich über ein Jahr in Argentinien und Chile herumgetrieben habe, die Hälfte reisend, die andere Hälfte wohnend, ging es auf "Heimaturlaub" nach Deutschland.
Nachdem ich Marisol überzeugt
hatte mitzukommen, ging es auch schon an die erste Herausforderung.
Der spanische Reisepass war abgelaufen, die eine Hälfte der
argentinischen Dokumente ungültig, die andere Hälfte
gestohlen oder abgelaufen. Um die Geschichte kurz zu halten...
spanische und argentinische Dokumente wurden in Rekordzeit besorgt,
wir konnten also ohne Sorgen ohne deutsche Visabestimmungen
volleuropäisch einreisen.
Weihnachten
Freitag, 19. Dezember 2008Wegen akutem Zeitmangel die Kurzfassung...
Ich wünsche euch frohe Weihnachten!!! Habt viel Spaß - wo auch immer ihr sein solltet. Versucht nicht so zu enden wie der Kollege hier...

Deutschlandbesuch
Montag, 15. Dezember 2008Um es noch mal hier zu erwähnen...
Ich bin tatsächlich (zusammen mit Marisol) auf Besuch in Deutschland. Wir kommen am 22.12 in Düsseldorf an und sind bis zum 31.1. im Lande. In der Zwischenzeit versuche ich noch mal die alte Heimat und das Zusammensein mit Freunden und Familie zu genießen!
Der Plan ist wieder erschreckend planlos, aber abgesehen vom Treffen mit allen möglichen und unmöglichen Menschen, werde ich Marisol meine alte Heimat zeigen. Das bedeutet Ruhrgebiet pur... Industriekultur bis Pommesbude!!!
Also denn, wir sehen uns!!!!!!
PS: nebenher arbeite ich (noch immer) an meiner Homepage, die neue Version sollte inklusive HU-Meeting morgen (Dienstag) online sein!!!
Entscheidungen
Mittwoch, 29. Oktober 2008Ich will es hier nicht verheimlichen, also raus mit der Story. Ich war etwas hin und her gerissen, was ich denn nun will. Das schöne Leben hier oder das einfache Leben in Deutschland. Was mich beeinflußt hat, war natürlich Marisol hier und meine alte Umgebung, Familie und Freunde in Mülheim und dem Rest von Deutschland.
Schwarz-Schillings Erben
Mittwoch, 1. Oktober 2008Der Postversand in Deutschland ist schon so ein Beweis deutscher Qualität, Zuverlässigkeit und absolut unfehlbarer Professionalität. So ist ein Teil meiner letzten Postlieferungen aus Deutschland natürlich angekommen und unterliegen jetzt der südamerikanischen Qualitätskontrolle. Was nun auch nicht besser ist, da ISO QM auch hier in Argentinien sein Unwesen treibt.
Ein Jahr
Montag, 15. September 2008
Da ich in Kürze meinen Jahrestag der Heimatflucht erreiche, wollte ich doch gerade mal davon schreiben was man von sich selber, den anderen und der Gesamtsituation im großen und ganzen hält.
Mit der Gesamtsituation unzufrieden zu sein, kann ich nun wirklich nicht behaupten! Gut, die Sache mit dem Vorankommen ist natürlich nicht ganz so wie vorgestellt, muß man aber auch nicht haben. Das Leben lebt sich von Tag zu Tag neu, wer mehr Pläne macht als bis zum nächsten Sonntag ist nur mehr im Stress!!




