Arbeit
Samstag, 25. Juli 2009Nun doch noch ein Update in der Hitze des Gefechtes...
Mein neuer Job beim halbprivaten Wasserversorger der Provinz hier in Rio Negro. Das Papiergefecht ist noch nicht vorüber. Nachdem die Immigrationsbehörde die Informationen immer nur Stückchenweise ausspuckt, kam zum schluss noch heraus, dass der Arbeitgeber noch umfangreiche Dokumentationen zur Firma aus Buenos Aires anfordern muss.
Wenn das denn nun in einigen Tagen eintrifft, können wir den Vertrag unterschreiben und ich bin meiner Legalität einen Schritt näher.
Mein Job ist etwas theoretischer als ich es gerne hätte. Tatsächlich sitze ich nur am Schreibtisch und streng genommen habe ich die Stelle eines Ingenieurs übernommen. So einfach kommt ein Studienabbrecher an einen Ingenieursposten, man muss nur nach Argentinien ausreisen und auf gut Glück nen Job suchen. Mein verdienst haute mich echt vom Hocker! Ich bekomme ganze 2000 schleifen! In Euros sind das noch immer ganze 400. Das ist fast Ingenieurslohn! Mari hat mich fast getreten als sie das hörte. Ihre Finanzen brauche ich hier nicht breitzutreten aber als "staatliche Angestellte" leidet sie wie alle anderen Weltweit an akutem Finanzmangel.
Wir werden sehen wie es mit der deutsch/argentinischen Zusammenarbeit läuft. Es könnte hier und da zu unterschiedlichen Auffassungen von technischen Notwendigkeiten kommen... das erste Projekt, dass ich noch mal abschliessend Prüfen sollte, hatte ich im Handumdrehen zerpflügt und, wenigstens halbwegs IEC-Normen entsprechend, wieder zurückgegeben.
Auf meine Frage, nach welchen Normen (esp: normas)
hier gearbeitet wird, kam die Antwort: "¡La unica norma que hay es la que limpia!"
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Die einzige "Norma" hier, ist die die putzt!




